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HerzMobil Tirol – eine Erfolgsgeschichte

Tag der Herzinsuffizienz zum dritten Mal in Innsbruck

 

Vor sieben Jahren begann die Erfolgsgeschichte HerzMobil Tirol mit einem Pilotprojekt. Seit dieser Zeit wurden insgesamt 347 Patienten mit einem durchschnittlichen Alter von 70 Jahren betreut. „Die Bilanz zeigt, dass neben neuer Patientensicherheit und neuem Lebensmut auch die Krankenhauswiederaufnahmen in den ersten Monaten um 50% reduziert werden können“, erklärt LR Bernhard Tilg anlässlich des Tages der Herzinsuffizienz in Innsbruck.

 

Herzinsuffizienz, im Volksmund auch Herzschwäche genannt, ist eine Erkrankung die in etwa zwei bis drei Prozent der Tiroler Bevölkerung betrifft. Bei über 65-jährigen sind es bereits rund 10% der Bevölkerung. „Damit einher geht eine deutliche Einschränkung der Leistungsfähigkeit und der Lebensqualität. Neben der immer besser werdenden medizinischen Therapie, ist das Wissen im Umgang mit der Erkrankung von entscheidender Bedeutung für den Krankheitsverlauf“, weiß Prof. Gerhard Pölzl, ärztlicher Leiter des Programmes HerzMobil Tirol, der am Tag der Herzinsuffizienz einen Vortrag dazu gehalten hat.

 

Vielseitiges Programm

Dieses Wissen wurde beim Tag der Herzinsuffizienz – Heart Failure Awareness Day – vermittelt. Um einen umfassenden Einblick in die Erkrankung sowie den Umgang damit geben zu können wurden Vorträge zum Thema sowie mehrere Workshops organisiert. Besonders gefragt waren hier der Kochworkshop „Gesunde Ernährung bei Herzinsuffizienz“ sowie der Bewegungsworkshop „Gesund, fit und eigenständig“. Aber auch die anderen Workshops zu den Themen „Starkes Herz – schwaches Herz“, „Medikation bei Herzinsuffizienz“ sowie „Selbstbestimmt bis ans Lebensende“, stießen bei den Teilnehmern auf regen Anklang. Die Vortragenden im großen Festsaal Prof. Gerhard Pölzl, Prof. Matthias Frick und Dr. Marion Platter standen im Anschluss für viele Fragen der Teilnehmer gerne zur Verfügung, was sehr positiv aufgenommen wurde. Abgerundet wurde das Angebot durch eine Gesundheitsstraße sowie Informationsstände vom Verband der Herz- und Lungentransplantierten, dem Verein SelbA und dem Austrian Institute of Technology.

 

Der dritte Tag der Herzinsuffizienz wurde wie bereits in den Jahren davor vom HerzMobil Tirol Team unter der Federführung von Koordinatorin Bettina Fetz organisiert und war wiederum ein voller Erfolg. Deshalb: Fortsetzung folgt!         

Bericht Fr. Mag. Seeberger                                                                        Fotos in der Galerie





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